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Flüchtlingshilfe Löningen

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Zur Situation der Löninger Flüchtlinge

Die Asylbewerber, die in der Stadt Löningen wohnen, stammen aus Somalia, Elfenbeinküste, Georgien, Libanon, allen Balkanländern, Irak, Iran, Syrien und Afghanistan. Bisher ist der überwiegende Teil dezentral in Löningen untergebracht.

Nach Angaben der Löninger Stadtverwaltung wurden der Stadt in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 251 Asylbewerber zugewiesen. Davon haben mittlerweile über 150 Personen einen vorläufigen Aufenthaltstitel erhalten. Sie haben Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder sind bereits erwerbstätig. Knapp 100 Personen erhalten noch Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bei der Stadt Löningen. Mit dem Aufenthaltstitel dürfen die Personen innerhalb von Niedersachsen ihren Wohnsitz frei wählen. Einige Personen sind weggezogen, andere Flüchtlinge sind nach Löningen zugezogen.

Über 70 Kinder aus Kriegsgebieten, wie Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und einigen afrikanischen Ländern, besuchen die Löninger Schulen und erhalten hier spezielle Sprachförderung. Etwa 30 Kinder besuchen die Löninger Gelbrink-Grundschule, 36 Kinder die Hauptschule und zwei die Realschule. Drei Kinder aus Flüchtlingsfamilien werden sogar schon am Gymnasium unterrichtet.

12 erwachsene Flüchtlinge befinden mittlerweile in einem Arbeitsverhältnis, 5 machen eine Ausbildung in Löninger Betrieben. Nachdem alle Kinder aus Flüchtlingsfamilien einen Kindergartenplatz erhalten haben, besuchen alle Erwachsenen Sprachkurse bzw. Integrationskurse des Jobcenters.

Der Deutschunterricht für schulpflichtige Flüchtlinge wird vor allem von der Löninger Gutenberg-Hauptschule sowie der Gelbrink-Grundschule geleistet.

Speziellen Deutschunterricht erhalten auch in der Gelbrink-Grundschule etwa 30 fremdsprachige Kinder durch die vorhandenen Grundschullehrkräfte sowie die pädagogischen Mitarbeiter.

Sozial betreut werden aber noch fast alle Flüchtlinge. Fast 100 Löninger Bürgerinnen und Bürger engagieren sich zurzeit ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe, z.B. als Begleiter bei Behörden- und Arztbesuchen, Dolmetscher und Sprachlehrer. Davon haben fast 20 Personen sogar eine Patenschaft für Flüchtlingsfamilien übernommen. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die nicht viel Aufhebens von ihrer Arbeit machen, wäre die Integrationsarbeit gar nicht zu leisten“, betont Hildegard Heile vom Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung Löningen.

Die Steuerungsgruppe „Flüchtlingshilfe Löningen“, in der seit Dezember 2015 Haupt- und Ehrenamtliche zusammenarbeiten, trifft sich regelmäßig, um anstehende Aufgaben abzustimmen, Integrationsmaßnahmen zu koordinieren und Aktionen zu planen.